Longboard

Longboards sind mittlerweile nicht nur bei Skatern, sondern auch bei urbanen PendlerInnen und Outdoor-EnthusiastInnen beliebt. Sie bieten eine schnelle und umweltfreundliche Art sich fortzubewegen, dabei Spaß und Adrenalin kickendes Erlebnis. Mit der zunehmenden Nachfrage nach Longboards steigt auch die Vielfalt an Modellen und Marken. Doch welches Longboard ist das richtige für dich? In diesem Produkttest Review Vergleich Bestenliste Testkriterien gehen wir auf die wichtigsten Aspekte beim Kauf eines Longboards ein und stellen empfehlenswerte Modelle vor.

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Was ist ein Longboard?

Ein Longboard ist ein Sportgerät, das aus einem besonders langen Board mit Rollen an den Enden besteht. Es ähnelt einem Skateboard, unterscheidet sich jedoch in Größe, Form und Anwendung.

Unterschiede von Longboards zu Skateboards

Longboard
Longboard

Longboards unterscheiden sich von Skateboards in verschiedenen Aspekten:

  • Longboards sind in der Regel länger (zwischen 90 und 150 cm) und breiter (ca. 20-28 cm), während Skateboards in der Regel zwischen 70 und 80 cm lang und etwa 20 cm breit sind.
  • Die Rollen von Longboards sind in der Regel größer (ca. 60-90 mm) und weicher (z.B. 78A), während Skateboard-Rollen kleiner (ca. 50-60 mm) und härter (z.B. 99A) sind.
  • Die Achsen von Longboards sind in der Regel weiter auseinander und haben einen größeren Winkel, was eine bessere Stabilität und ein besseres Kurvenverhalten ermöglicht. Außerdem haben Longboard-Achsen oft einen höheren Grad an Flexibilität.
  • Longboards haben oft spezielle Designs für verschiedene Arten des Longboardens (Cruising, Downhill, Freeriding), während Skateboards oft nur für Tricks und Street-Skating konzipiert sind.

Verschiedene Styles von Longboards (Cruiser, Freeride, Downhill)

Es gibt verschiedene Styles von Longboards, die für unterschiedliche Zwecke und Fahrstile geeignet sind. Einer der beliebtesten Styles ist das Cruiser-Longboard, das für entspanntes Cruisen durch die Stadt oder den Park gemacht ist. Freeride-Longboards sind hingegen besser für anspruchsvolle Abfahrten und schnelle Kurvenfahrten geeignet. Das Downhill-Longboard ist besonders stabil und widerstandsfähig und eignet sich für Geschwindigkeiten jenseits der 80 km/h.

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Auswahl an Longboard-Decks, Achsen, Rollen und Bearings

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wenn es um die Auswahl von Longboard-Decks, Achsen, Rollen und Bearings geht. Das Deck bildet die Grundlage des Longboards und ist in verschiedenen Größen, Formen und Materialien erhältlich. Hierbei gilt es zu beachten, dass unterschiedliche Decks für verschiedene Stile des Longboardfahrens geeignet sind.

Die Achsen stellen die Verbindung zwischen Deck und Rollen dar und haben einen großen Einfluss auf das Fahrverhalten des Longboards. Auch hier gibt es zahlreiche Varianten zur Auswahl, wie beispielsweise die Konstruktion aus verschiedenen Materialien, unterschiedliche Breiten und Härtegrade.

Rollen gibt es in unterschiedlichen Größen, Formen und Härtegraden. Die Wahl der passenden Rollen hängt auch davon ab, ob man schneller oder langsamer fahren möchte, Stabilität oder Wendigkeit bevorzugt und welches Gelände befahren wird.

Last but not least sind Bearings auch ein wichtiger Bestandteil des Longboards, die für ein angenehmes Fahrerlebnis sorgen. Hierbei ist insbesondere auf die Qualität zu achten, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

Wie man ein Longboard fährt und Grundtechniken

Longboard fahren erfordert etwas Übung und Geduld. Hier sind einige grundlegende Techniken, die Ihnen den Einstieg erleichtern können:

  • Balancieren: Stellen Sie Ihre Füße parallel zueinander auf das Longboard. Halten Sie die Knie leicht gebeugt und den Blick nach vorne gerichtet. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihr Körpergewicht gleichmäßig auf beide Füße verteilen.
  • Pumpen: Bewegen Sie Ihr Gewicht von den Zehen zu den Fersen, um Schwung zu erzeugen. Dadurch können Sie ohne Pedalantrieb beschleunigen. Wenn Sie nach vorne fahren möchten, bewegen Sie Ihr Gewicht nach vorne und drücken Sie mit Ihrem hinteren Fuß nach unten. Um zu bremsen, setzen Sie den Fuß auf den Boden oder ziehen Sie leicht an der Hinterachse.
  • Carven: Carven ist eine Technik, bei der Sie das Board in Kurven lenken. Beugen Sie sich in die Kurve, indem Sie Ihr Gewicht auf Ihre Zehen oder Fersen verlagern. Drücken Sie das Deck in die gewünschte Richtung und lassen Sie es durch die Kurve gleiten.
  • Sliden: Sliding ist eine Technik, bei der das Board seitlich rutscht, um Geschwindigkeit zu kontrollieren oder zum Stoppen. Üben Sie dies am besten auf einer flachen, asphaltierten Oberfläche. Verlagern Sie Ihr Gewicht schnell von einem Fuß zum anderen und schieben Sie den hinteren Teil des Boards seitlich aus.

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Sicherheitsausrüstung beim Longboard fahren

Es ist äußerst wichtig, beim Longboardfahren die richtige Sicherheitsausrüstung zu tragen. Dazu gehören ein geeigneter Helm, der bei einem Sturz den Kopf schützt, sowie Knieschoner, Ellenbogenschützer und Handgelenkschützer. Einige Fahrer tragen auch eine Schutzausrüstung für den Rücken und die Hüften.

Zusätzlich ist es empfehlenswert, helle Kleidung zu tragen, um besser gesehen zu werden, sowie rutschfeste Schuhe mit guter Traktion, um sicher auf dem Board zu stehen.

Vor dem Fahren ist es auch wichtig, sicherzustellen, dass das Board in gutem Zustand ist und dass alle Komponenten sicher montiert und eingestellt sind, um Unfälle durch technische Mängel zu vermeiden.

Vorteile von Longboards gegenüber anderen Fortbewegungsmitteln

Im Vergleich zu anderen Fortbewegungsmitteln bieten Longboards einige Vorteile:

  • Schnelligkeit: Mit einem Longboard kann man schnell eine Strecke zurücklegen, ohne sich dabei anstrengen zu müssen.
  • Flexibilität: Longboards sind sehr wendig und können leicht lenken, was sie zu einem idealen Transportmittel in der Stadt macht.
  • Umweltfreundlichkeit: Im Vergleich zu Autos oder Motorrollern verursachen Longboards keine CO2-Emissionen und tragen somit zur Entlastung der Umwelt bei.
  • Kosteneffizienz: Ein Longboard ist eine kostengünstige Investition im Vergleich zu anderen Fortbewegungsmitteln wie Autos oder Fahrrädern.
  • Fitness: Longboard fahren ist auch eine gute Möglichkeit, um fit und aktiv zu bleiben, da es den ganzen Körper involviert.

Beliebte Longboard-Marken und Modelle

  • Loaded Boards (z.B. Dervish Sama, Tan Tien)
  • Sector 9 (z.B. Bamboo Series, Mini Shaka)
  • Landyachtz (z.B. Dinghy, Drop Hammer)
  • Arbor Collective (z.B. Mindstate, Axis GT)
  • Original Skateboards (z.B. Apex 40, Drop Freeride 41)
  • Bustin Boards (z.B. Maestro, Sportster)
  • Rayne Longboards (z.B. Killswitch, Forge)
  • Globe Longboards (z.B. Geminon, Pinner)
  • Kahuna Creations (z.B. Big Stick, Drop Deck)
  • Madrid Skateboards (z.B. Trance Mission, Paddle)

Ähnliche Artikel & Informationen

1. Kugellager:
Kugellager sind ein wichtiger Bestandteil von Longboards, Inline-Skates und Skateboards. Sie sorgen für den reibungslosen Lauf der Rollen und damit für eine angenehme Fahrt. Es gibt verschiedene Arten von Kugellagern, wie beispielsweise ABEC 5 oder ABEC 7, mit unterschiedlicher Präzision und Haltbarkeit.

2. Longboard-Rollen:
Die Auswahl an Longboard-Rollen ist groß und hängt stark vom individuellen Fahrstil ab. Grundsätzlich gibt es weiche Rollen für ein entspanntes Cruisen sowie härtere Rollen für schnelles Downhill-Fahren. Bekannte Hersteller von Longboard-Rollen sind beispielsweise Orangatang oder ABEC 11.

3. Titus-Skateboard:
Titus-Skateboards sind eine bekannte Marke im Bereich Skateboarding und bieten eine große Auswahl an Decks, Achsen und Rollen. Besonders beliebt sind ihre Komplett-Skateboards für Einsteiger.

4. Longboard:
Ein Longboard ist im Vergleich zum Skateboard oft länger und breiter, was für eine stabilere Fahrt sorgt. Es gibt verschiedene Styles von Longboards, wie Cruiser, Freeride oder Downhill. Beliebte Marken von Longboards sind beispielsweise Loaded oder Sector 9.

5. Skateboard-Rucksack:
Ein Skateboard-Rucksack ist ein praktischer Begleiter für den Transport von Skateboards und Longboards. Besonders wichtig dabei sind die gepolsterten Schulterriemen und eine sichere Halterung für das Board. Bekannte Hersteller von Skateboard-Rucksäcken sind beispielsweise Dakine oder Vans.

6. Carver-Skateboards:
Carver-Skateboards zeichnen sich durch ihre spezielle Achsen-Technologie aus, die eine surfbrettähnliche Fahrt ermöglicht. Sie eignen sich besonders gut für den Einsatz auf Asphaltwellen oder in Skateparks.

7. Fila-Inline-Skates:
Fila ist eine bekannte Marke im Bereich Inline-Skating und bietet eine große Auswahl an Damen- und Herren-Skates an. Besonders beliebt sind die Modelle der Fila Houdini-Serie, die durch ihre gute Passform und ihr sportliches Design überzeugen.

8. Inline-Skates Herren:
Inline-Skates für Herren gibt es in verschiedenen Ausführungen. Für den Freizeit-Einsatz eignen sich beispielsweise Fitness-Skates, für den Einsatz auf der Straße sind Speed-Skates mit großen Rollen und einem niedrigeren Schwerpunkt empfehlenswert.

9. Speed-Skates Damen:
Speed-Skates für Damen zeichnen sich durch ihre Passform und ihre spezielle Ausrichtung auf die weibliche Anatomie aus. Je nach Fahrstil werden Modelle mit unterschiedlicher Härtegraden bei den Rollen verwendet.

10. Fersenroller:
Fersenroller sind eine alternative Möglichkeit, um auf Rollen vorwärtszukommen. Anders als bei Longboards oder Inline-Skates steht man dabei auf einer flachen Platte und bewegt sich durch Gewichtsverlagerung vorwärts. Fersenroller sind vor allem bei Kindern und Jugendlichen beliebt.

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