Als Skifahrer, der gerne abseits der präparierten Pisten unterwegs ist, kann die Wahl der richtigen Tourenbindung einen wesentlichen Einfluss auf die Performance und Sicherheit haben. Doch welche Bindungen sind die besten? In diesem Produkttest werden verschiedene Modelle verglichen und anhand von wichtigen Testkriterien bewertet. Es werden die verschiedenen Funktionsweisen erklärt, die Unterschiede zur alpinen Bindung aufgezeigt und beliebte Marken und Modelle vorgestellt. Zudem werden Vor- und Nachteile der Tourenbindung im Vergleich zu anderen Bindungstypen aufgezeigt und wichtige Kaufkriterien erläutert, um Einsteigern und Fortgeschrittenen bei der Entscheidungsfindung zu helfen.
Eine Tourenbindung ist eine spezielle Art von Skibindung, die für den Skitourensport konzipiert ist. Sie ermöglicht es dem Skifahrer, im Aufstieg den hinteren Teil des Skis vom vorderen Teil zu lösen und so eine natürliche Bewegung und effizientes Gehen zu erleichtern. Im Abfahrtsmodus wird die Bindung wieder fest mit dem Ski verbunden, um mehr Kontrolle zu ermöglichen und Verletzungsrisiken zu minimieren.
Funktionsweise (Aufstiegs- und Abfahrtsmodus)
Tourenbindung
Die Funktionsweise einer Tourenbindung umfasst sowohl den Aufstiegs- als auch den Abfahrtsmodus. Im Aufstiegsmodus wird die Ferse gelöst und der Skischuh kann sich frei bewegen, um ein leichtes und effizientes Gehen zu ermöglichen. Hierfür wird meist eine Steighilfe genutzt, die in verschiedene Stufen eingestellt werden kann, um den Aufstieg auf steilerem Gelände zu erleichtern. Im Abfahrtsmodus wird die Ferse fixiert und der Skischuh fest mit dem Ski verbunden, um eine optimale Kontrolle beim Abfahren zu gewährleisten.
Unterschiede zur alpinen Bindung
Im Vergleich zur alpinen Bindung gibt es einige Unterschiede bei der Tourenbindung. Die wichtigsten sind:
Die Tourenbindung hat einen Aufstiegsmodus, bei dem die Ferse frei beweglich ist und es einfacher macht, Bergauf zu gehen. Bei der alpinen Bindung ist die Ferse immer fixiert.
Die Tourenbindung ist in der Regel um einiges leichter als die alpine Bindung, da sie für das Tourengehen ausgelegt ist.
Die Haltbarkeit der Tourenbindung ist häufig geringer als die der alpinen Bindung, da sie aufgrund des Gewichts auf eine längere Lebensdauer ausgelegt ist.
Die Tourenbindung ist meistens auch für breitere Ski und verschiedene Skitypen geeignet, während die alpine Bindung für einen bestimmten Skityp und eine bestimmte Skilänge ausgelegt ist.
– Gewicht: Eine Tourenbindung sollte möglichst leicht sein, da es beim Aufstieg auf den Berg auf jedes Gramm ankommt. Allerdings darf hierbei nicht die Sicherheit vernachlässigt werden.
– Sicherheit: Tourenbindungen sollten über eine ausreichende Auslösefunktion verfügen, um das Verletzungsrisiko bei Stürzen zu minimieren. Zudem gibt es spezielle Sicherheitsfeatures wie etwa die Harscheisen-Funktion, die für mehr Stabilität auf eisigen Oberflächen sorgen.
– Kompatibilität: Es ist wichtig, darauf zu achten, ob die gewünschte Bindung mit dem vorhandenen Skischuh kompatibel ist. Zudem muss die Bindung auch zur Skiart passen.
Beliebte Marken und Modelle
Dynafit: Die Marke ist bekannt für ihre leichten und robusten Tourenbindungen wie die Beast und Radical.
Marker: Die Duke und F12 Tour EPF sind beliebte Modelle von Marker.
Salomon: Die Shift und Guardian sind innovative Modelle von Salomon, die zwischen alpinem und Tourenmodus umgeschaltet werden können.
Fritschi: Die Vipec und Tecton von Fritschi zeichnen sich durch ihre einfache Bedienung und Zuverlässigkeit aus.
G3: Die ION und Zed von G3 sind bekannte und robuste Tourenbindungen.
Unsere tägliche Herausforderung bei ATK besteht nicht nur darin, die Welt der PIN-Bindungen ständig zu revolutionieren, sondern dies auch mit den leichtesten Produkten auf dem Markt zu tun. Die RT 11 EVO ist der Beweis dafür: Mit einem Gewicht von unter 330 Gramm vereint sie die revolutionäre elastische Dämpfung des EVO-Vorderbackens und unser fortschrittlichstes Skibremssystem. Die Bindung bietet einstellbare Auslösewerte von 3 bis 11 und ist darauf ausgelegt, Skifahrern eine verbesserte Abfahrtsperformance zu ermöglichen, ohne auf die Leichtigkeit des Tourengehens verzichten zu müssen. Details: Der Vorderbacken der RT 11 EVO, wie auch bei der Raider EVO-Reihe, verfügt über einstellbare seitliche Auslösewerte. Dies ermöglicht eine Zusammenarbeit von Fersen- und Vorderbacken, die Auslösungen steuern und äußere Kräfte absorbieren, was das Skierlebnis auch bei schwierigsten Schneeverhältnissen erheblich verbessert. Die neue Geometrie des verstellbaren Vorderbackens kann selbst hochfrequente Vibrationen, wie sie beim Off-Piste-Skifahren typisch sind, dämpfen und gewährleistet so die Sicherheit des Skitourengehers in jedem Gelände. Dieser Vorderbacken wurde neu gestaltet, um die Abfahrtsleistung zu verbessern, mit einem hybriden Montagekonzept – schmal bei den vorderen Bohrungen und breit bei den hinteren. Der ergonomische Hebel, der mit einem speziellen Gelenk entworfen wurde, erleichtert das Öffnen, Aussteigen und Schließen. Snowpack Proof System: Alle Komponenten dieses Vorderbackens wurden sorgfältig so konstruiert, dass sich Schnee und Eis nicht unter dem Verriegelungsmechanismus ansammeln, was eine sichere und einfache Handhabung selbst an den kältesten Tagen mit häufigen Übergängen gewährleistet. Integrierte Harscheisenaufnahme. Fersenstück Cam Release System: ATKs patentiertes System ermöglicht ein müheloses Einsteigen und bietet außergewöhnliche Torsionssteifigkeit. EVO-Bremssystem: Das Ski-Bremssystem lässt sich mit einer Hand bedienen. Durch einfaches Drehen des Bindungskopfs um 180 Grad wird die Skibremse aktiviert und die Bindung wechselt vom Aufstiegs- in den Abfahrtsmodus. Danach kann man einfach einsteigen und loslegen. Zum erneuten Wechseln in den Aufstiegsmodus wird die Bindung zurückgedreht, und die Ferse des Skischuhs wird auf die hintere Platte gedrückt, um die Skibremse zu arretieren. Elastic Response System: Dieses System sorgt für präzise Auslösungen und optimiert die Performance der Ski, indem es deren natürliche Flexibilität unterstützt und so die Abfahrtsleistung verbessert. Sowohl die seitlichen als auch die vertikalen Auslösewerte sind einstellbar. Bis zu 20 mm Längenverstellbarkeit. Warnhinweise: Diese Bindungen wurden für Skifahren abseits des gesicherten Geländes konzipiert, entwickelt und hergestellt, bei denen die hohen Leistungsanforderungen und die extreme Leichtigkeit, die für dieses Produkt erforderlich sind, die Sicherheitseigenschaften des Produkts selbst beeinflussen und/oder einschränken können,...
Stell dir den Raider EVO wie eine Krone mit acht kostbaren Juwelen vor – jedes einzelne präzise entwickelt, damit du dich voll und ganz aufs Skifahren konzentrieren kannst. Entdecke sie alle hier: vom automatischen EVO-Bremssystem bis hin zu den einstellbaren Auslösewerten von Vorder- und Fersenteil. Details: Vorderbacken (Toe Piece): Ein revolutionärer Vorderbacken mit einstellbarem Auslösewert. Zum ersten Mal in der Geschichte der Pin-Bindungen verfügen die Vorderbacken über keinen festen Auslösewert. Warum ist das wichtig? Bindungen mit standardmäßigem Auslösewert bieten eine mittlere Haltekraft – optimal, wenn auch der Fersenautomat auf mittlere Werte eingestellt ist. Weicht man jedoch davon ab, übernimmt bei niedriger Einstellung der Vorderbacken den Großteil der Haltekraft, während bei hoher Einstellung der Fersenautomat die Hauptarbeit leistet. Dank der neuen ATK-Technologie arbeiten jetzt Vorder- und Hinterbacken gemeinsam an einer ausgeglichenen Auslösung. Aluminium Snowpack Proof System: Verhindert die Ansammlung von Schnee und Eis unter den beweglichen Teilen des Vorderbackens. Uphill Hardness Variator: Ermöglicht die Einstellung der Steifigkeit der Vorderbackenverriegelung im Aufstiegsmodus. Easy Entry System: Speziell entwickelte Geometrien erleichtern den Einstieg. Integrierte Harscheisenaufnahme. Fersenautomat (Heel Piece): EVO Brake System: Das Skistopper-System lässt sich mit nur einer Hand bedienen. Durch das Drehen des Bindungskopfs um 180 Grad wird der Skistopper aktiviert, und die Bindung wechselt vom Aufstiegs- in den Abfahrtsmodus. Einfach einsteigen – und losfahren. Für den Aufstieg wieder drehen und den Fersenbereich der Bindung mit dem Schuh fixieren, um den Stopper zu blockieren. Rotierender Bindungskopf: Der Kopf der Bindung kann nun bis zu 25° rotieren, um Spannungen aufzunehmen, bevor er in seine Ausgangsposition zurückkehrt. Zum Vergleich: Vorgängermodelle ermöglichten nur 16°. Diese erweiterte Rotation verbessert die Energieaufnahme durch eine stärkere Rückführung in die Mittelposition. Cam Release System: Unser patentiertes System ermöglicht einen einfachen Einstieg und sorgt für herausragende Torsionssteifigkeit. Power Plates inklusive: Neue Aluminiumplatten fügen nur 2 Gramm Gewicht hinzu, reduzieren aber deutlich den Kunststoffanteil, erhöhen die Haltbarkeit und bringen eine farbliche Aufwertung. Elastic Response System: Garantiert präzise Auslösungen und eine optimale Skiperformance durch natürliche Biegelinie – besonders bei der Abfahrt. Magneto Heel Flaps: Ein cleveres Mechanismus-System, das mithilfe zweier Magnete die Fersensteighilfen zuverlässig und bequem – auch mit Stöcken – bedient. Leistung durch Leichtigkeit: Unser Ursprung, unser Fundament. ATK begann mit der Entwicklung ultraleichter Rennbindungen – Leichtigkeit war schon damals der Schlüssel zum Erfolg im Wettkampf. Deshalb lautet unser Leitsatz bis heute: „Leistung durch Leichtigkeit“. Als unser Einfluss im Skibergsteigen wuchs, war es wichtig,...
### Mehr Freiheit bei jeder Skitour Mit der RT 11 EVO Tourenbindung bist Du bereit, Deine Grenzen neu zu definieren. Entwickelt für ambitionierte Skitourengeher, vereint sie spielerische Leichtigkeit beim Aufstieg mit kompromissloser Stabilität und Sicherheit bei der Abfahrt. #### Innovation für Dein Vertrauen Die RT 11 EVO ist mit dem EVO Brake System ausgestattet, dem fortschrittlichsten Skistopper-Mechanismus von ATK. Mit nur einer Handbewegung wechselst Du zwischen Aufstieg und Abfahrt – schnell, intuitiv und absolut zuverlässig. Zusätzlich sorgt der patentierte Elastic Response System® für 12mm elastischen Fersenausgleich, damit Dein Ski auch bei Sprüngen und Kompressionen natürlich flexen kann. #### Leicht, robust und vielseitig Gefertigt aus hochwertigem 7075er Aluminium, POM und Edelstahl bringt die Bindung nur 325g auf die Waage. Mit einem DIN-Bereich von 3–11, 20mm Längenverstellung und magnetischen Steighilfen bietet sie Dir Flexibilität, Komfort und Sicherheit in jedem Gelände. #### Dein Begleiter im Backcountry Ob lange Aufstiege, alpine Querungen oder steile Abfahrten – die RT 11 EVO schenkt Dir Leichtigkeit und Vertrauen. Steig ein, spüre die Präzision und erlebe Tourenski auf höchstem Niveau. #### Ist Dein Schuh mit dieser Bindung kompatibel? In dieser Übersicht siehst du die Kompatibilität der meisten gängigen Schuhe:[ ATK Kompatibilität Bindung-Skischuh Stand 12/2025](https://www.sport-bittl.com/media/products/COMPATIBILITY_ATK_SKI_BINDINGS_BOOTS_2026_12_2025.pdf) #### Du bestellst diese Bindung ohne Ski bei uns? Bitte erkundige Dich welche Breite Dein Ski in der Mitte hat. Wenn Du unsicher bist, Dein Ski stark tailliert oder ausserhalb der angegebenen Bereiche ist, berät Dich unsere Skihotline und hilft Dir weiter. Je nach Skischuhgröße und Taillierung Deines Skis kann sich der Montagepunkt der Bindung verändern und somit die Skibreite unter dem Stopper abweichen.
Vor- und Nachteile im Vergleich zu anderen Bindungstypen
– Tourenbindungen sind im Vergleich zu alpinen Bindungen leichter und bieten bessere Bewegungsfreiheit beim Aufstieg.
– Durch den Abfahrtsmodus bieten Tourenbindungen auch bei Abfahrten gute Kraftübertragung.
– Im Gegensatz zu Pin-Bindungen (Tech-Bindungen) bieten Tourenbindungen mehr Sicherheit und Stabilität.
– Tourenbindungen sind weniger vielseitig als alpine Bindungen und eignen sich nur für das Skitourengehen.
– Im Vergleich zu Pin-Bindungen sind Tourenbindungen oft teurer und schwerer.
– Skiart: Je nachdem, ob man eher auf Pisten oder im Gelände unterwegs ist, sollte man sich für eine entsprechende Tourenbindung entscheiden. Eine leichte Bindung eignet sich besser für Touren im Gelände, während eine etwas schwerere Bindung mehr Stabilität auf der Piste bietet.
– Skifahrerfahrung: Anfänger sollten auf eine einfach zu bedienende Tourenbindung setzen, während Fortgeschrittene eher auf eine hochwertige und technisch anspruchsvolle Bindung zurückgreifen können.
– Einsatzgebiet: Auch die geplante Tourart und -länge sollte bei der Wahl der Tourenbindung berücksichtigt werden. Wer viel im Hochgebirge unterwegs ist, sollte auf eine besonders robuste Bindung achten.
Empfehlungen für Einsteiger und Fortgeschrittene.
Empfehlungen für Einsteiger und Fortgeschrittene.
Generell sollten Einsteiger eher zu einfachen und benutzerfreundlichen Tourenbindungen greifen, die eine hohe Sicherheit aufweisen. Fortgeschrittene können zu technisch anspruchsvolleren Modellen greifen, die mehr Funktionen und Einstellmöglichkeiten bieten. Wichtig ist jedoch, dass die Bindung zum Ski und zum individuellen Fahrstil des Skifahrers passt und dass ein Fachmann die Einstellungen vornimmt.
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Beliebte Marken und Modelle von Tourenbindungen sind unter anderem die Marker Kingpin, die Salomon Guardian und die Dynafit Radical ST. Diese Bindungen bieten ein geringes Gewicht, gute Sicherheitseigenschaften und sind kompatibel mit verschiedenen Skiarten und Skischuhmodellen. Wichtige Kaufkriterien für Tourenbindungen sind das eigene Skifahrerlevel, das Einsatzgebiet und die geplante Skiart.
Für diejenigen, die auch gerne abseits der Piste unterwegs sind, sind auch hochwertige Skistöcke empfehlenswert. Beliebte Hersteller von Skistöcken sind unter anderem Komperdell und Leki. Aufgrund ihrer leichten Materialien und guter Verarbeitung eignen sich diese Stöcke sowohl für sportliche Abfahrten als auch für längere Aufstiege in anspruchsvollem Gelände.
Auch im Bereich Langlaufschuhe gibt es spezielle Modelle, die sich für das Skating eignen. Hier sind beispielsweise Damen-Langlaufschuhe von Fischer oder Salomon zu empfehlen, die eine optimale Passform und gute Stabilität bieten.
Wer gerne Schlitten fährt und auch im Winter nicht auf den Spaß verzichten möchte, für den eignen sich Plastikschlitten,Klappschlitten oder Lenkschlitten von Stiga. Für den Adrenalinkick sorgen Snow-Tubes, auf denen man mit hoher Geschwindigkeit den Hang hinabgleiten kann.
Natürlich darf auch das passende Equipment fürs Snowboarden nicht fehlen. Marken wie Lib Tech und Gnu bieten hochwertige Snowboards mit verschiedenen Eigenschaften und für unterschiedliche Ansprüche. Zusätzlich dazu sollte auch ein guter Helm nicht fehlen, wobei der Uvex-Skihelm zu den beliebtesten Modellen gehört.
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